Nach dem Fototermin bei Rainer ging es ab nach Augsburg, Stadtteil Lechhausen. Hier ist das Madhouse – ein einzigartiger Club, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, Kneipe, Wohnzimmer und Bühne in einem. Diese Art von Clubs sind vom Aussterben bedroht, haben ihre Fangmeinden, die sich wie eine große Familie dort immer wieder treffen, und meistens auch Musiker, die hier mehr als nur einmal auftreten dürfen.

Ich fühlte mich hier gleich zu Hause, so wie auch im Village in Habach, der Bluesgarage in Isernhagen, dem Meisenfrei in Bremen oder dem Topos in Leverkusen, um nur ein paar andere Beispiele zu nennen, die mir hier sofort einfallen. Alles Clubs, die es schon sehr lange gibt, und deren Betreiber bisher das Glück hatten, mit ihren Institutionen Jahrzehnte zu überdauern. Alle diese Spielstätten werden getragen vom Enthusiasmus der Menschen, die an den Abenden vor und hinter dem Tresen und auf der Bühne stehen.

Hier in Augsburg ist Wolfgang Honrath seit vielen Jahrzehnten im Element. Hier ist sein Musikzimmer – so sieht es jedenfalls aus, wenn er mitten im CD-Regal sitzt und die Musik für das Vorprogramm aussucht, während im Hintergrund die Band mit dem Soundcheck beschäftigt ist. Wenn dann alles am Platz ist und der Klang gefällt, haben die Musiker noch einmal Zeit zum Entspannen, Wolfgang hat für alle ein Abendessen vorbereitet und dann wird auf den Abend angestoßen.

Ich kam kurz nach der Band im Madhouse an und hatte daher etwas mehr Zeit, auch ein paar Fotos im noch leeren Club vor dem Konzert zu schießen. Deshalb gibt es auch diesen Extra-Beitrag. Danke, Wolfi, für die entspannte Atmosphäre und die gute Stimmung in Deinem Madhouse. Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch!

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