90 mm Headshot Portrait Schwarz-Weiß Studio

Headshot Session No 2

Ron Evans

Einen Tag vor dem Auftritt im Village hatte ich die Gelegenheit, ein paar schnelle Headshots von den Musikern der Ron Evans Group zu schießen. Ich hatte mir zu diesem Zweck zwei Studiolichter mit Softbox und einen faltbaren Hintergrund mitgenommen. Zwei Blitze waren zur Sicherheit auch noch im Gepäck, die habe ich aber nicht eingesetzt. Der überwiegende Teil der Headshot-Setups benutzt drei oder vier Lichtquellen und dazu noch diverse Blitzeinstellungen, aber ich habe es für diesen Termin bewusst sehr einfach gehalten. Ich habe auch nicht direkt auf den Rechner fotografiert, sondern nur auf die SD-Karte in der auf dem Stativ montierten Kamera. Mit dem Bildschirm des Laptops  sieht man natürlich gleich mehr vom Resultat. Ein kleines Restrisiko, dass ich durch eine ausreichende Anzahl geschossener Bilder etwas ausgeglichen habe.

Die Band war im Übungsraum in München und wir haben uns dort verabredet. Nachdem ich mit meinem Setup  fertig war und auch schon ein paar Fotos von Hanns Christian Müller im Kasten hatte (davon später mehr), machte die Band eine Pause und entspannte ein wenig. Ich hatte schwarze oder graue T-Shirts bzw. Hemden empfohlen und jeder hatte das passende Outfit dabei. Nacheinander sind die Musiker dann jeweils für ein paar Minuten in das Scheinwerferlicht getreten und meinen Anweisungen gefolgt.

In der Reihenfolge der Entstehung präsentiere ich hier die ausgewählten Bilder. Ich hatte jedem der Musiker drei Bilder zur Auswahl geschickt und das jeweils ausgewählte dann noch nach Bedarf in den Details geringfügig nachbearbeitet. Mit Capture Pro geht das für mich inzwischen doch viel besser als mit Lightroom und Photoshop. Ich habe dann Farb- und Monochrom-Varianten erstellt. Und obwohl doch die meisten Headshots in Farbe verwendet werden, habe ich hier die Monochrom-Varianten dabei. Sie gefallen mir einfach noch eine Spur besser.

Das 90mm-Objektiv ist wirklich eine Klasse für sich. Die eingestellte Blende für die Aufnahmen bewegt sich jeweils zwischen 5.6 und 6.3, so ist die Augenpartie und das Gesicht immer ausreichend scharf und alles dahinter gleitet langsam in die gewünschte leichte Unschärfe. Die Bilder haben inzwischen auch ihre Verwendung auf der Website der Band gefunden.

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