3. Gifhorner Bluesfestival – Teil 2

Heute folgt der zweite Teil meines Berichtes zum 3. Gifhorner Bluesfestival. Den ersten Teil findet Ihr hier.

Tom Shaka

Tom Shaka – guitar, harp, vocals, foot-stomp

Als dritter Act saß der Solo-Künstler Tom Shaka auf der kleinen Bühne. Die Sonne war bereits untergegangen und es war die perfekt Blues-Atmosphäre – dunkelblauer Himmel, die stimmungsvolle Beleuchtung des alten Bahnhofsgebäudes und der aufgebauten Stände und das erwartungsvolle Publikum, daß sich nach der Pause auf die nächste Live-Performance freute.

Und was da auf uns zukam, erahnte ich noch nicht. Denn mir ging es mit Tom Shaka wie mit der Joe Brozio Blues Experience – ich hatte ihn bisher noch nie gesehen oder gehört.

Solo-Blues-Master steht auf seiner Website – und das ist wahrlich nicht übertrieben! Eine bessere One-Man-Blues-Show habe ich bisher nicht erlebt. Tom lebt den Blues aus, er ist die Verkörperung des Old-School-Blues, wenn ich das mal so sagen darf. Was für ein Auftritt! Ich war schwer begeistert, und wenn man sich die Reaktion des Publikums auf dem Video anhört, dann war ich damit nicht alleine.

Von Tom Shaka habe ich hier einige Fotos ausgesucht – und unter den Fotos findet Ihr das angesprochene Video.

 

 

 

Eamonn McCormack

Eamonn McCormack – guitar, vocals
Josef Kirschgen – drums
Marc Inti – bass

Weiter ging es danach auf der großen Bühne mit dem aus Irland stammenden Eamonn McCormack, der in den 90ern des letzten Jahrhunderts auch mit Rory Gallagher zusammen gespielt hat. In Gifhorn trat er mit Marc Inti am Bass und Josef Kirschgen am Schlagzeug auf. Das war dann nochmal ein echtes Kontrastprogramm zu den bisher aufgetretenen Künstlern.

Hier war jetzt ein Blues-Trio am Werk, das an Dynamik beständig Fahrt aufnahm. Die stilistische Nähe zu Künstlern wie Rory Gallagher konnte man deutlich spüren, mich haben einige Titel aber auch sehr an Gary Moore erinnert.

Die Atmosphäre war nun nochmals anders, es war später Abend, dunkel, das Licht der Bühne kam wieder anders zu Geltung, es passte alles sehr gut mit dem Auftritt von Eamonn McCormack und seinem Rhythmus-Duo zusammen. Hier ging jetzt nochmal so richtig die Blues-Post ab

Und da er seine Gitarre nicht per Kabel, sondern Sender mit dem Verstärker verbunden hatte, konnte er sich während eines Titels auch einen bejubelten Ausflug ins Publikum erlauben.

Meine Fotoauswahl zu Eamonn McCormack gibt es hier:

 

Und morgen gibt es noch einen Kurzbericht und Fotos von der abschließenden Jam-Session von Eamonn McCormack, Ron Evans und Joe Brozio.

Plus I hope I’ll find some time so publish the English versions of my latest articles soon.

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