3. Gifhorner Bluesfestival – Teil 1

Den KultBahnhof in Gifhorn habe ich dieses Jahr am 23. April schon einmal mit der Ron Evans Group besucht. Bereits damals hat mich das Ambiente mit viel Liebe zum Detail und professioneller Technik beeindruckt.

Nun also stand das Gifhorner Bluesfestival auf dem Programm, daß von Volker Schlag bereits zum dritten Mal organisiert wurde. Ich traf am Nachmittag am KultBahnhof ein. Die Regenwolken hatten sich verzogen und das Wetter schien mitzuspielen. Auf dem Platz vor dem Bahnhof waren zwei Bühnen mit der dazugehörigen Technik, Zelte für Gastronomie und Getränke und zahlreiche Sitzgelegenheiten und Biertische aufgebaut.

Hartwig Komar, der Inhaber von on stage tour & concert promotion und verantwortlich für das Booking, hatte ebenfalls einen überdachten Stand aufgebaut. Hier bestand die Möglichkeit, sich über die Musiker und weitere Veranstaltungen zu Informieren und natürlich auch CDs zu erwerben.

Der Soundcheck war schon gelaufen und die Mitglieder der Ron Evans Group fanden ein wenig Zeit zur Entspannung. Ich habe während der gesamten Veranstaltung bis zum späten Abend immer wieder Fotos der Auftritte, aber auch in den Zeiten davor und danach geschossen, die ich diesem (Ron Evans Group, Joe Brozio Blues Experience) und den kommenden Beiträgen (23.8. – Tom Shaka, Eamonn McCormack, 24.8. – Jam Session) auf meiner Seite präsentiere.

Einige Fotos vom Nachmittag habe hier hier:

 

 

Joe Brozio Blues Experience

Joe Brozio – guitar, vocals
Bob Willemstein – bass
Florian Brüning – drums

Joe Brozio und sein Trio waren mir bis zu diesem Tag völlig unbekannt. Ich lernte die drei Musiker am Nachmittag kennen. Sie waren die letzten Jahre überwiegend in den Niederlanden unterwegs, spielen aber nun wieder verstärkt in Deutschland.

Die Gruppe präsentierte sich als solides Blues-Trio in klassischer Besetzung. Ich fühlte mich bei vielen Stücken an Cream und Eric Clapton erinnert. Das lag natürlich einerseits an den Titeln, zum anderen aber wohl auch an Joe Brozio selbst, der mich schon von seiner Erscheinung und der Art des Gitarrenspiels an Eric Clapton erinnert hat.

Die Formation startete auf der kleinen Bühne und die inzwischen schon zahlreichen Zuschauer hatten sichtlich ihre Freude am Programm. Joe Brozio spielte virtuos und mit viel Leidenschaft seine blaue Stratocaster, Bob Willemstein steuerte einige spannende Bass-Soli bei und sorgte ansonsten mit Florian Brüning am Schlagzeug für den entsprechenden Rhythmus-Teppich, auf dem sich Joe sichtlich wohl fühlte.

Von diesem ersten Auftritt habe ich hier einige Fotos ausgesucht:

 

 

Ron Evans Group

Ron Evans – guitar, vocals
Carsten Enghardt – drums
Rodney Harley – bass
Hubert Hofherr – harp
Charles Walker – sax, flute, backing vocals

Ron Evans und seine Group waren natürlich der eigentliche Grund meines Erscheinens in Gifhorn -und ich war sehr gespannt, wie sich die Jungs diesmal vor mehreren hundert Zuschauern präsentieren würden. Die Band spielte auf der großen Bühne. So konnte auf der kleinen Bühne dann schon für den nächsten Künstler umgebaut werden.

Und was soll ich sagen – die Ron Evans Group spielt vor einem etwas größeren Publikum gleich nochmal so gut! Ich hatte ja vor kurzem schon vom Bluesfest aus München berichtet, aber bereits hier in Gifhorn habe ich die Band in Hochform erlebt. Nicht das wir uns falsch verstehen – auch die kleinen Clubkonzerte haben Ihren Reiz – aber auf den Festivals scheinen sich Ron und seine Mitstreiter noch ein wenig wohler zu fühlen.

Über die Musik und die charakteristischen Solo-Parts der jeweiligen Stücke brauche ich nicht mehr viel zu schreiben. Es ist immer wieder ein wenig anders, immer wieder spannend und bei jedem Gig gibt auch immer wieder Überraschungen. Neben Rons Gitarren-Soli sind natürlich hier in erster Linie Hubert Hofherr an der Mundharmonika und Charles Walker an Saxofon und Querflöte die beiden Musiker, die für die besondere Abwechslung sorgen.

Spielfreude pur also an diesem späten Nachmittag und frühen Abend, ich glaube, man kann das auf den Fotos auch sehr gut sehen. Und auch Carsten Enghardt kam an diesem Abend wieder zu einem ausgedehnten Schlagzeugsolo – währenddessen warteten die Band-Kollegen am hinteren Bühnenteil. Für mich ergab sich dabei die Gelegenheit zu einigen Fotos aus nicht alltäglicher Perspektive.

Hier präsentiere ich meine Fotoauswahl zu diesem Auftritt – das erste Foto startet mit der Ansage von Florian Damm von Radio Okerwelle.

 

Diese Bilder von der Ron Evans Group sind am Stand von On Stage nach dem Auftritt am späteren Abend entstanden

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